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Entstehung, Geschichte & Entwicklung des Laufsports

Unter dem Begriff „Laufsport“ werden all jene Sportarten zusammengefasst, die sich mit Überbrückung bestimmter Distanzen des Menschen in der natürlichen Laufbewegung auf zwei Beinen befassen, und das in einer möglichst optimierten Form, die Zeit spart und die Geschwindigkeit maximiert.

Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass der Laufsport als die wohl natürlichste Sportart der Spezies Homo Sapiens gelten darf, da die Evolution den Menschen für das Laufen geradezu prädestiniert hat. Das menschliche Skelett, der Muskelapparat, das Atemvermögen, einfach alles ist darauf eingestellt, den Menschen über kilometerweite Distanzen in einem Stück laufen zu lassen.

Laufsport im Altertum

Das Laufen und eine gute Kondition waren in der Urzeit für unsere menschlichen Vorfahren sehr wichtig, um Beutetiere über weite Entfernungen jagen und rasche Wanderungen vornehmen zu können. So ist es auch kein Wunder, dass der Laufsport fast so alt wie die menschliche Zivilisation ist. Am bekanntesten ist dabei der Marathonlauf, ein Dauerlauf auf einer Strecke von ungefähr 40 Kilometern.

Der Marathonlauf ist nach der griechischen Stadt Marathon benannt, bei der im Jahr 490 vor Christus die Griechen einst die Perser vernichtend geschlagen haben. Der griechische Soldat Pheidippides wurde sobald beauftragt, die Kunde vom Sieg in Athen zu verkünden, wobei er ohne Unterbrechung von Marathon bis nach Athen im Eiltempo lief. Am Marktplatz konnte er noch seine Botschaft überbringen, bevor er vor Erschöpfung zusammenbrach.

Laufsport in der Neuzeit

In der Neuzeit nahm der Marathonlauf ab dem 18. Jahrhundert die Züge einer modernen Sportart an, in England, Amerika und anderen Staaten der westlichen Welt wurden Wettläufe auf Distanzen von bis zu 30 Meilen veranstaltet. Im Jahr 1896 wurde bei den ersten olympischen Spielen die rund 40 Kilometer lange Strecke des Pheidippides dann erneut abgelaufen. Heute ist die Marathonstrecke häufig zwischen 41 und 42 Kilometer lang.

Als Gegenstück zum Marathon, der als ultimative Langlaufdisziplin aufgefasst werden kann, gilt der Sprint als Herausforderung für Läufer auf kurzen Strecken. In der Regel sind diese Sprintstrecken nämlich nicht länger als 400 Meter, wobei die 100 Meter Strecken als populärste Distanz gelten. Hierbei geht es nicht darum, möglichst lange ein bestimmtes Tempo durchzuhalten, sondern vielmehr in kürzester Zeit ein Maximum an Geschwindigkeit auf der kurzen Strecke zu erreichen. Auch der Sprint war bereits 1896 eine olympische Disziplin.

Laufsport gibt es ebenfalls als Mannschaftssportart, wie bei der olympischen Disziplin des Staffelaufs, bei der 4 Mitglieder eines Teams einen Stab abwechselnd gegen die anderen Mannschaften die Strecke entlang befördern müssen. Wettlaufen mit Hindernissen wird indes als Hürdenlauf bezeichnet, hier müssen einige Hindernisse in regelmäßigen Abständen übersprungen werden.

Dauerläufe eignen sich nicht nur für die Zielgruppe der professionellen Athleten, sondern auch als Alltagshobby, da Joggen erwiesenermaßen Fett verbrennt, den Körper fit hält und zu einem ausgeglichenen Gemüt verhelfen kann. Dies sind auch einige Gründe für die Beliebtheit des Laufsports, vor allem das Joggen in der Gruppe kann sehr motivierend wirken.

Vorteile des Laufsports

Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und das seelische Gemüt sind beim Laufsport unbestritten, was als wesentlichster Vorteil gilt. Aufgrund seiner Einfachheit ist der Laufsport auch allen Menschen sehr leicht zugänglich, ohne dass dabei hohe Kosten entstehen. Gelaufen werden kann quasi jederzeit und überall. Zudem ist weder eine besondere Beweglichkeit noch Koordination erforderlich. Dies gilt für Jogging, Wandern, Trekking und Walking gleichermaßen.

Wettkampfdisziplinen wie Sprints und Hürdenläufe hingegen entsprechen weniger der menschlichen Natur und sind daher eher als Herausforderung für Athleten und Berufssportler anzusehen.

Ergänzender Hinweis:

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